Wer war's?


WISSENSCHAFTLICHER TAUSENDSASSA
Der Sohn russischer Juden erblickte am 2. Januar 1920 in Petrowsk das Licht der Welt. Seine Eltern flüchteten vor der Gewalt der Bolschewiken in die Vereinigten Staaten, als er gerade drei Jahre alt war. Der Neuamerikaner studierte Biochemie und wurde einer der vielseitigsten Wissenschaftler und Autoren unserer Zeit.
Sein Thema war vorwiegend das Verhältnis des Menschen zur Technik und zu seiner Lebenssituation. Der Professor wurde zum Vielschreiber: Nicht weniger als 400 Romane, Essays, wissenschaftliche und vor allem populärwissenschaftliche Abhandlungen schrieb er pro Jahr. Daneben hielt er häufig Vortragsreihen. Möglich war ihm das, weil er nicht mehr als drei Stunden Schlaf pro Nacht brauchte. In seinen wissenschaftlichen Texten beschäftigte er sich mit dem gegenwärtigen Stand der Technik auf fast allen Gebieten und mit Voraussagen für die Zukunft.
Weltweit berühmt wurde er jedoch als Autor von Science-Fiction-Literatur. Zentralthema war hier der Triumph des Verstandes und der Wissenschaft über die menschliche Emotion. Roboter und Maschinen üben in den Zukunftsszenarien die Macht aus, um Fehler durch menschliche Konflikte auszuschalten. Seine berühmtesten Erzählungen sind "Gefangene des Alls", "Ich, der Robot" und "Der Tausendjahresplan". Am 6. April 1992 starb der Vielbeschäftigte überraschend in New York. Wer war's?
Lösung: Isaac Asimov

JAZZ UND KLASSIK
Er war der typische amerikanische Selfmademann: Obwohl er nie eine systematische Musikausbildung genoss, wurde er zum bekanntesten Komponisten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Weltbekannte Songs, Revuen, Musicals, Filmmusiken, eine Oper und das berühmte "Concerto in F" für Klavier und Orchester gehen auf sein Konto.
1898 kam er in bescheidenen Verhältnissen im New Yorker Stadtteil Brooklyn zur Welt.Schon als Kind war er musikbesessen; er saugte begierig alles auf, was ihm zu Ohren kam, ohne Rücksicht auf die Herkunft. Daraus erklärt sich seine spätere Vielseitigkeit, die schier unerschöpflich schien. Zunächst machte er sich als Komponist von Tanzmusik und Jazz einen Namen. Ein mit ihm befreundeter Bandleader, der "King of Jazz" Paul Whiteman, erkannte sein Talent und empfahl ihm, sinfonisch zu arbeiten. Da erst nahm er für kurze Zeit theoretischen Unterricht. In bis heute einzigartiger Weise verband er die swingende "schwarze Musik" der neuen Welt mit der stringenten europäischen Art, Sätze durchzukomponieren.
Der große Durchbruch gelang ihm 1924 mit "Rhapsody in blue". Er betrieb jedoch stets seine so genannte "Brot- und Buttermusik" weiter; das waren seine Songs und Bühnenstücke, ... Sie würden gerne weiterlesen? Die Konditionen zu dieser und den anderen Wer-war's-Rätsel erfragen Sie bitte unter
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Ein Ratequiz über Personen der Weltgeschichte von Hajo Ludwig.

In diesem Wissensrätsel erfährt der Leser viel Neues über die zu ratende Persönlichkeit. Und nicht selten etwas Überraschendes!

Gerne senden wir Ihnen eine Übersicht über die verfügbaren Persönlichkeiten zu.

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© Ludwig